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Call Of Duty Black Ops: Declassified (PS Vita) - Infos & Tests
Entwickler: Activision (Publisher)
Release-Preis: 49,99€ (Der Preis kann sich bereits geändert haben)
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Der Call Of Duty Ableger für die PlayStation Vita heißt Call Of Duty Black Ops: Declassified und ist einer der ersten Ego-Shooter für die PlayStation Vita.



Call of Duty: Black Ops Declassified bietet das klassische "Call of Duty"-Gameplay für unterwegs im intensivsten "Call of Duty"-Handheld-Erlebnis nur auf PlayStation Vita. Das Spiel lässt Sie packende Mehrspieler-Action in beliebten Spielmodi für zwei Teams mit je bis zu vier Spielern erleben, die mit den Markenzeichen von "Call of Duty" wie Vorräten, dem Klasseneditor, Abschussserien, Extras und sogar Prestige glänzen.

Declassified wartet mit einer fesselnden Story im "Call of Duty: Black Ops"–Universum auf und bietet einige ergänzende Einzelspieler-Operationen. Mit Features für den Touchscreen und "near" legt Call of Duty: Black Ops Declassified die adrenalingeladene Action von "Call of Duty" direkt in Ihre Handflächen.

Features:
-Spielen Sie mit bis zu vier gegen vier Spielern über Wi-Fi in den beliebtesten Mehrspieler-Modi der Serie, darunter Frei für Alle, Abschuss bestätigt, Team-Deathmatch und Abwurfzone – alle für Vita angepasst.
- Wählen Sie aus tödlichen und taktischen Granaten und einer Vielzahl von Waffen und Aufsätzen.
- Klassische Call of Duty-Mehrspieler-Features wie Vorräte, Herausforderungen, Klasseneditor, Abschussserien, Extras, Prestige, EP und mehr.
- Ergänzende zielbasierte Einzelspieler-Operationen, dazu Überleben- und Zeitattacke-Missionen.
- Entdecken Sie die geheimen Operationen, die zwischen dem ursprünglichen Call of Duty: Black Ops und dem in diesem Jahr erscheinenden Call of Duty: Black Ops II stattgefunden haben.
- Durch die Verwendung der "near"-Technologie bei Mehrspieler-Ausrüstung können die Spieler Freunden Hilfe schicken. Die Unterstützung des Touchscreens beim Scharfmachen von Granaten und im Nahkampf lässt die Spieler die Leistungsfähigkeit der Vita erleben.

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Thema: Call Of Duty Black Ops: Declassified

  1. #2
    Redakteur Avatar von fussballdrewitz
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    Call Of Duty Black Ops: Declassified - PS Vita (Testbericht)

    Weil es ein Call of Duty ist, …

    Frühling. Gerüchte gehen um, dass ein Call of Duty auf der PS Vita erscheint. Die Vorfreude wächst.
    Sommer. Die Euphorie stirbt nach dem ersten Trailer und nachdem bekannt ist, dass Nihilistic dieses Spiel entwickelt.
    Herbst. Nihilistic rettet seinen Kopf vielleicht noch aus der Schlinge, denn es werden die zahlreichen Waffen und Zusätze bekannt gegeben, und, dass man die Grafik verbessert habe.

    Im Forum hätten die Meinungen zum Spiel nicht unterschiedlicher sein können. Wenige Tage vor Release überschlagten sich die Kommentare zu jeder Call of Duty-News. War es das denn wert?

    Hinweis #1: Da es sich hierbei nunmal um ein Call of Duty handelt, erwartet euch ein Review, dass speziell auf den Multiplayer ausgelegt ist.
    Hinweis #2: Leider besitzt das Spiel, wie auch Resistance: Burning Skies oder WipEout 2048, keine Screenshot-Funktion. Daher werde ich auf HD-Videos verweisen.

    Appetithäppchen

    Call of Duty ist gleich actiongeladene, emotionale Kampagne? Das trifft hier nur teilweise zu, denn actionreich sind die wenigen Missionen zwar, aber Gefühle und eine Story sollte man nicht erwarten. Stattdessen bekommt man kleine „Appetithäppchen“, also 10 Operationen, die knackig schwer sind, 5 Zeitrennen und 5 Feinde-Missionen. Die Zeitrennen sind mit dem Tutorial aus Modern Warfare vergleichbar, und die Feinde-Missionen ähneln einem Zombiemodus, nur mit Menschen, statt mit Zombies.

    Summa Summarum also 20 Missionen, für die man maximal 2 Stunden Zeit benötigt. Begibt man sich hinterher noch auf die Jagd nach drei Sternen, verdoppelt sich die Solo-Zeit. Eher schwach ausgestattet und selbst Call of Duty 1 hatte eine zusammenhängende Kampagne. Einmal davon abgesehen rennen die Computergegner wie geblendete Hähne umher, tatsächlich ist die KI ein kompletter Reinfall. Nihilistic erwähnte zwar extra, das man sich hauptsächlich auf den Multiplayer konzentriert, aber das klingt eher nach einer faulen Ausrede. Und was hat der besagte Multiplayer nun zu bieten?



    Fortschritt

    Werfen wir nun einen Blick auf das Herz dieses Spiels. Tatsächlich merkt man, dass Nihilistic sich hier Mühe gegeben hat. Zwar verfügt man nicht über etliche Inhalte, wie auf den Konsolen, aber immerhin bekommen Online-Spieler 5 Modi, über 20 Waffen, mehr als 10 Aufsätze, ähnlich viele Abschusserien und 12 Perks auf 6 Maps mit 4 Spielern in 2 Teams geboten. Da war Resistance deutlich schwächer ausgestattet. Die Waffen sind einigermaßen gleich stark, nur ein Element, die „Minen“, sind überpowert und bringen den Spieler einige Male an den Rand der Verzweiflung. Teilweise reißen sie mitten im Spiel drei Teilnehmer in den Tod.
    Die Karten, unter ihnen „Nukehouse“, „Intel“, „Rocket“, „Range“, „Container“ und „Shattered“, sind meist sehr klein gehalten und verwinkelt. Schrotflinten scheinen auch hier, wie bei Resistance, sehr willkommen. Glücklicherweise sind sie aber deutlich schwächer und daher einigermaßen gleichauf mit den restlichen Waffen. Ganz klar benachteiligt sind dafür die Scharfschützen. Es gibt kaum Punkte wo sich das „Snipern“ anbietet.

    Dass dieses Spiel von den gleichen Entwicklern wie Burning Skies stammt, merkt man aber trotzdem. Zwar treten im Mehrspielermodus kaum Bugs auf, dafür muss man aber mit etlichen Verbindungsabbrüchen und Abstürzen des Spieles rechnen. In den letzten zwei Tagen bekam ich sieben Male die Meldung, dass Call of Duty beendet werden musste.

    Insgesamt aber der beste Shooter-Multiplayer auf der PS Vita, was auch daran liegt, dass es eh nicht viel Konkurrenz gibt.



    Nicht übel

    Die optische Seite des Spiels kann durchaus überzeugen. Vor allem im Singleplayer wird man einige Male über die Grafik erfreut sein, auch wenn sie nicht an Flaggschiffe wie Uncharted: Golden Abyss oder WipEout 2048 heranreicht. Es ist offline voll aufgelöst, nur online ein bisschen weniger scharf, dafür stets flüssig. So matschig die Texturen sind, so hübsch sind dagegen die Lichteffekte anzusehen. Die Waffen- und Personenmodelle sind sehr gut gelungen. Wer Unit 13 kennt, sollte sich dieses Spiel voll aufgelöst vorstellen.

    Der Waffensound klingt auch durch die PS Vita-Lautsprecher gut und die Kugeln zischen an einem vorbei. Dafür allerdings wird Hintergrundmusik ziemlich sparsam verwendet. Außerdem hat man manchmal mit Sound-Aussetzern zu kämpfen. Die wenigen Stimmen sind deutsch, so etwa die Auftraggeber bei Operationen oder der Spieler selbst. Die Vertonung ist gelungen.

    Es wird langsam

    Nach Resistance hat sich Nihilistic auch zur Steuerung Gedanken gemacht und sie so weiterentwickelt. Man hat jetzt eine praktische Option „Dauersprinten“, das Sprinten kann aber auch durch die untere Steuerkreuztaste ausgelöst werden. Mit dem Touchpad hält man den Atem bei einem Scharfschützengewehr an. Durch einen einfachen Tipp auf eine beliebige Stelle des Touchscreens schwingt man das Messer, Granaten werden so geworfen wie aus Resistance: Burning Skies bekannt. Das ist höchstens noch die einzige Verunglückung der ansonsten PS3-gleichen Steuerung, denn im Eifer des Gefechts wirft man sich manchmal eine Granate vor die Füße, anstatt wie gewollt zu „messern“.

    Bewertung

     

    Einzelspieler: 1 / 6
    Grafik: 5 / 6
    Soundelemente: 4 / 6
    Steuerung: 3.5 / 4
    Mehrspielermodi: 12 / 18

    Insgesamt

    Punkte 25.5 / 40 = Wertung 64/100


    Pro:
    + Viele Waffen
    + Viele neue Multiplayer-Elemente
    + Überzeugende Grafik
    + Gut inszinierte Missionen…

    Kontra:
    - … von denen es leider viel zu wenig gibt
    - Sound-Aussetzer
    - Mehrspieler-Abstürze
    - Nur sechs Maps

    Mit Call of Duty Black Ops Declassified landet ein solider Handheld-Shooter in der Hosentasche, der allerdings lieber daheim bleiben sollte, da sich das Spiel erst im Mehrspielermodus entfaltet.

  2. #3
    Administrator Avatar von Fabian
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    04.07.2011
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    Call Of Duty Black Ops: Declassified - PS Vita (Testbericht)

    Ein Call Of Duty Ableger für die PlayStation Vita wurde bereits 2011 angekündigt, man war begeistert. Doch als bekannt wurde, dass sich das Entwicklerteam Nihilistic für den Blockbuster verantwortlich zeigt, schlug die Euphorie schnell in Misstrauen um, denn viele Ego-Shooter Fans waren von deren Resistance: Burning Skies Umsetzung nicht besonders überzeugt. Zu allem Überfluss wurde Nihilistic noch vor der Veröffentlichung von Call Of Duty Black Ops: Declassified in nStigate Games umbenannt - man möchte keine Retail Spiele mehr produzieren und verkleinerte das Studio. Gerade einmal 5 Monate vergingen seit dem Release von Resistance und schon wurde der Call Of Duty Ableger für PlayStation Vita zusammen mit Black Ops 2 - welches allerdings nur für den PC, die PS3 und die Xbox 360 erschienen ist - veröffentlicht. Was sich in den 5 Monaten Entwicklungszeit getan hat und was nicht wird im folgenden Test analysiert.



    Singleplayer für unterwegs
    Der Singleplayer von Call Of Duty Black Ops: Declassified bietet den Spielern 3 unterschiedliche Modi, die unabhängig voneinander durchgespielt werden können: Operationen, Zeitattacke und Feinde. Die eigentliche Story - insofern man das Story nennen kann, findet im Modus "Operationen" statt. Insgesamt gibt es allerdings nur 10 Operationen, welche jeweils innerhalb weniger Minuten zu schaffen sind - ideal für unterwegs, aber nichts auf Dauer. Am Anfang einer jeden Operation wird ein kurzes Story-Video gezeigt, indem mehr oder weniger deutlich veranschaulicht wird warum man jemanden evakuieren oder gar einen Testabschuss einer Interkontinentalrakete verhindern soll. Diese knappen Videos sind wie von Resistance schon gewohnt in schlechter Qualität und sollen vermutlich lediglich über die Ladezeit hinweg täuschen, was soweit auch recht gut klappt und wohl auch der Grund dafür sein sollte, wieso sich diese nicht überspringen lassen. Immerhin lässt sich vor dem Starten einer Operation aber der Schwierigkeitsgrad festlegen. So gibt es 3 unterschiedliche Schwierigkeitsstufen: Auf "Soldat" kann man recht gemütlich durch die Level spazieren und alle Operationen innerhalb einer Stunde bewältigen, auf "Veteran" hingegen braucht man für jede Stelle einer Operation eine gewisse Taktik und mehrere Versuche. Wer eine Herausforderung sucht wird hier bestens bedient, der Schwierigkeitsgrad lässt sich in etwa mit dem aus anderen Call Of Duty Teilen vergleichen. Auf Dauer kann das allerdings auch leicht zu Frustrationen führen, da die Gegner manchmal so ihre Momente haben und die Operation beim Tod wieder von vorne angefangen werden muss. Als störend erweist sich hier auch manchmal, dass man die Animation zu Beginn einer jeden Mission nicht überspringen kann. Je nach dem, auf welchem Schwierigkeitsgrad man eine Operation absolviert bekommt man das am Ende dieser auch in Form von Sternen und Erfahrungspunkten honoriert. Die Idee von kurzen Missionen ist für die PlayStation Vita eigentlich sehr gut geeignet, nur leider sind die 10 Missionen zu schnell zu Ende. Interessant wäre theoretisch auch die Bestenliste, in welcher man seine Ergebnisse mit denen der anderen Spielern vergleichen kann, hätte das System des Spiels nicht bei manchen Operationen sporadisch den Fehler über 4000000000 Punkte zu verteilen. Genau den selben Fehler weist leider auch der Modus "Zeitattacke" auf, der insgesamt 5 Levels zu bieten hat und an die Tutorials aus den anderen Call Of Duty Teilen angelehnt ist. So rennt man möglichst schnell von A nach B und knallt zwischendurch ein paar aufpoppende Gegner aus Holz ab. Doch aufgepasst: Zivilisten dürfen nicht abgeschossen werden. Diese lassen sich zum einen daran erkennen, dass sie keine Waffe haben und zum anderen daran, dass sie aufgrund ihrer Kleidung und anderen Merkmalen einfach nicht wie typische Terroristen aussehen - wer brav Bild liest weiß zum Beispiel, dass diese grundsätzlich wahlweise einen Turban oder eine coole Sonnenbrille tragen und böse gucken. Bleibt noch der letzte Modi namens "Feinde", der wohl an den Survival Modus aus Modern Warfare 3 angelehnt ist und ebenfalls 5 Level zu bieten hat. Hier gilt es möglichst viele Wellen von Gegnern zu überleben. Nach jeder Welle landet zufällig irgendwo ein Paket mit Vorräten wie neuen Waffen, Munition oder beispielsweise Mörsern, welche an einem beliebigen Punkt vom Himmel aus den feindlichen Truppen Dampf machen. Während die ersten beiden Wellen meist noch ziemlich einfach zu bewältigen sind steigt der Schwierigkeitsgrad von Welle zu Welle und von Level zu Level. Die recht merkwürdige KI der Gegner gestaltet diesen Modus besonders schwierig: So haben Bots stellenweise "Skill-Anflüge" und schon ist´s vorbei. Der taktische Einsatz von Granaten kann sich hier oft als hilfreich erweisen. Genau wie bei den anderen beiden Modi von Call Of Duty Black Ops: Declassified werden am Ende Sterne vergeben. Umso mehr Abschüsse, umso mehr Sterne erhält man auch. Es ist immer mindestens 1 Stern notwendig um das nächste Level freizuschalten. Der Schwierigkeitsgrad in diesem Modi lässt sich nicht wählen und ist ab Welle 3 ziemlich hoch angesetzt. Zum Glück scheint die Punktevergabe bei diesem Modus keine Probleme zu machen, was diesen Teil des Spiels doch sehr interessant macht, weil man sich so "an die Spitze der Bestenlisten" arbeiten kann. Im gesamten Singleplayer Modus begleitet euch eine Zielhilfe, die im Gegensatz zu Resistance nicht deaktiviert werden kann.


    Mehr Möglichkeiten im Multiplayer
    Im Multiplayer Modus bei Resistance: Burning Skies war man doch leider sehr eingeschränkt: Es gab kaum Waffen und diese wiederum ließen sich kaum verbessern. Call Of Duty Black Ops: Declassified orientiert sich hier zum Glück eher an seinen großen Verwandten: Als Primärwaffe stehen dem Spieler 6 Sturmgewehre, 4 Maschinenpistolen, 3 Schrotflinten, 3 leichte Maschinengewehre und 2 Scharfschützengewehre zur Verfügung. Bei den Sekundärwaffen gibt es 5 Handfeuerwaffen, 3 Werfer und sogar - wie aus dem großen Black Ops bekannt - das ballistische Messer und eine Armbrust. Diese Waffen werden genauso wie die Perks, Abschussserien und die Ausrüstung nach und nach je nach Rang freigeschalten - auch der Prestige Modus findet den Weg auf den Vita Ableger. Es gibt insgesamt 7 Killstreaks/Abschussserien, wobei sich aber leider von diesen keine komplett selbst steuern lässt, beim Helikopter und bei den Mörsern ist aber der Ort auswählbar. Das tolle am Waffensystem ist, dass jede Waffe auch noch selbst bis Level 20 hochgearbeitet werden kann. So lassen sich Aufsätze wie Rotpunktvisier, Schalldämpfer, Gewichtsausgleich und viele weitere freischalten, womit jede einzelne Waffe wiederum stark verbessert und angepasst werden kann. Der Aufsatz "Schnellziehgriff" ermöglicht beispielsweise das sogenannte Quickscopen bei Sniper Gewehren wie der L96A1. Die Perks, die bei Declassified "Extras" genannt werden, lassen sich leider nicht durch die Bewältigung von Aufgaben verbessern, wie man aus anderen Call Of Duty Spielen kennt, lassen sich aber trotzdem größtenteils strategisch sinnvoll einsetzen. Ein Perk wie Marathon gibt es diesmal nicht, stattdessen kann man von Haus aus so lange Sprinten wie es einem recht ist. Schön gemacht worden sind die Waffenanimationen, die genauso aussehen wie beim großen Black Ops. Typische Ausrüstungen wie Splitter- Blend, Erschütterungs- und Semtex-Granaten sowie die Tomahawk fehlen auch nicht. So besticht das Spiel also mit der Möglichkeit, die unterschiedlichsten Klassen zu erstellen, was seit Modern Warfare 1 wegweisend in der Geschichte von Call Of Duty war - super! Ein anderer interessanter Pluspunkt ist, dass bereits von Anfang an 5 vorgefertigte Klassen spielbar sind, die auch noch nicht freigeschaltete Waffen etc. beinhalten. So kann man beispielsweise von Anfang an mit der AK47 spielen, wobei diese eigentlich erst ab Rang 40 verfügbar wäre. Die Waffen sind von der Stärke recht ausgeglichen, wobei die Scharfschützengewehre sowie manche Handfeuerwaffen wie die Magnum eindeutig zu schwach und die Raktenwerfer wie gewohnt zu stark sind. Vielleicht ist das "nur" ein Bug, aber manchmal sterben Gegner auch bei 2 direkt aufeinanderfolgenden Treffern mit der L96A1-Sniper oder bei 4-5 direkt aufeinanderfolgenden Treffern mit der Magnum noch nicht. Schade eigentlich, da die beiden 2 der beliebtesten Waffen aus Black Ops sind.

    Im Multiplayer gibt es 4 verschiedene Spielmodi, bei denen maximal 8 Spieler gegeneinander antreten können: Team-Deathmatch, Abschuss betätigt, Abwurfzone und Frei für alle. Ein fünfter Modi namens Team-Taktik kombiniert die 3 Team-Modi. Hier gibt es leider schon einige Defizite gegenüber den Call Of Duty Ablegern für Konsole und PC, denn es gibt weder spannende Modi wie Search & Destroy noch den von einigen Fans der Serie geliebten Hardcore Modus. Prinzipiell unterscheiden sich die 5 Modi leider kaum. Abschuss bestätigt kennt man aus Black Ops 2: Jeder Tote hinterlässt eine Marke und jede Marke gibt ein Punkt, bei 45 Punkten ist Schluss. Bei "Abwurfzone" muss das Team eine Zone halten, wofür es ebenfalls Punkte gibt. Nach 20 Sekunden wird eine Vorräte-Kiste abgeworfen und nach einer Minute wechselt die Zone an einen anderen Ort. Nachdem man sich für ein Modi entschieden hat wird automatisch nach Gegnern gesucht, die ungefähr den gleichen Rang haben, wodurch man mit seinen Klassen nicht mehr so große Vorteile hat, weil man auf ebenbürtige Gegner trifft. Natürlich kann man online mit Hilfe der Party App auch gegen Freunden spielen. Seit dem One-Day Patch 1.01 lässt sich das Spiel auch via Ad-Hoc lokal mit Freunden spielen.

    Ein weiterer großer Minuspunkt sind die Maps, denn es gibt lediglich 6 davon. Diese wirken überaus eintönig und bis auf Nukehouse und Container schaffen sie es nicht, das typische COD-Feeling auf die Vita zu transportieren, wobei nicht nur die beiden eben genannten Maps schon Vorbilder haben. Die anderen Karten sind zu stark untypisch verwinkelt und bieten kaum unterschiedliche Möglichkeiten von A nach B zu kommen, sie wirken wie einfallslose Tunnel und widersprechen dem bekannten schnellen Call Of Duty Gameplay. Die Karten bremsen den Multiplayer stellenweise ungemein und machen das Spielen mit Sniper-Gewehren fast unmöglich. Fast alle Karten sind für den Modus "Frei für alle" mit 8 Spielern zu klein, so spawnt man stellenweise direkt vor Gegnern und ist bloßes Kanonenfutter. Warum die bekannte kleine Nuketown Map, die in Black Ops 2 auch wieder ein Comeback erlebt, in Declassified nochmal in zwei geteilt wurde ist unverständlich: Nun besteht die Map nur noch aus einem Haus und ein bisschen drumrum - viel zu klein für 8 Spieler.

    Leider endet die negative Kritik damit noch nicht: Die Schritte von den Gegnern sind zu leise und im Gegensatz zu den großen Call Of Duty Spielen lässt sich hier kaum erahnen, aus welcher Ecke ein Gegner kommt. Das Schritte-hören ist eigentlich eine wichtige Vorgehensweise bei Call Of Duty, klappt aber bei Declassified gar nicht. Das macht das Extra "Totenstille" auch unbrauchbar. Was für manche Spieler sicherlich auch sehr störend sein kann ist die Tatsache, dass es keine Killcam gibt, über welche man sich anschauen könnte, wie man von dem Gegner getötet wurde. Oftmals ist es völlig unklar wieso man stirbt und die Anzeige wer wen getötet hat wird nur viel zu kurz eingeblendet. Zudem ist zwischen den Spielern einer Lobby keine Verständigungsmöglichkeit gegeben - ein Textchat wäre hier mit Sicherheit sinnvoll gewesen. Die Krönung des Multiplayers sind allerlei Bugs: Man sucht nach Spielern, findet welche, die Namen von den Meisten werden wie so oft nicht angzeigt, die Karte lädt und schwups - man findet sich im Hauptmenü des Spiels wieder und darf von vorne beginnen. Bei unserem Test hielt sich dieser Bug in Grenzen und kam nur selten vor. Ein anderes Thema ist die Verbindung zu den anderen Spielern: Manchmal findet man sich an den Ort zurückversetzt, an dem man eigentlich noch vor einer Sekunde stand und oftmals stirbt man, wobei man schon hinter einer schützenden Ecke verschwunden ist. Ansonsten gibt es noch allerlei seltenere Bugs wie in der Map feststeckende Helikopter. Ein ganz großes Problem des Spiels ist die Bilder pro Sekunde (FPS): Diese wurden von den Entwicklern zwar ohnehin schon auf maximal 30 beschränkt, wenn 8 Gegner sich auf Nukehouse gegenüber stehen und ihre Granaten rumwerfen führt dies es aber zu deutlichem Ruckeln, was wie beim Multiplayer von Ego-Shootern wie Gift wirkt: Das Zielen wird schwierig, weil das Spiel "stottert". Insgesamt wirken die FPS im Multiplayer einfach nach zu wenig, wenn mehr als 4 Spieler an einer Partie teilnehmen. Ein paar mehr Monate Entwicklungszeit hätten dem Spiel gut getan - die Community hofft auf Updates.



    Ups, eigentlich wollte ich doch messern
    Die Steuerung klappt - anders als die provokante Überschrift es hier erstmal erwarten lässt - zum größten Teil außerordentlich gut. Praktisch jede Taste wird ausgenutzt, die Empfindlichkeit beim Zielen lässt sich konfigurieren und ist nicht zu niedrig - alles geht gut vonstatten. Nur die Touchscreens-Befehle sowie das "Rennen" machen ein wenig Probleme: Manchmal kommt es vor, dass man in der Hektik statt zu Messern eine Granate wirft oder andersherum. In den Einstellungen lässt sich das Rennen konfigurieren. Entweder man rennt automatisch, aber nur wenn man mit dem linken Analog Stick ganz gerade nach vorne drückt und sich mit dem Rechten nicht umsieht oder man drückt während dem Laufen die Steuerkreuz-Unten Taste. Letzteres lässt sich kaum anständig bewältigen und mit ersterem ist man leider langsamer, weil man während dem Strafen und dem Aimen eben nicht rennen kann. In Resistance hatte das Rennen mit Doppeltipp auf das hintere Touchpad der PS Vita noch sehr gut funktioniert, hier gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Leider reagiert die Steuerung, bzw. das Zielen, leicht verzögert, was abermals tödlich sein kann.

    Mal wieder nicht die volle Auflösung
    Wie bei leider fast allen PlayStation Vita Spielen wie beispielsweise Uncharted: Golden Abyss oder Little Big Planet PS Vita wird auch bei diesem Spiel nicht die volle Auflösung der Vita genutzt, sondern alles auf die Auflösung der Vita hochgerechnet - dies passiert aber nur in der Spielwelt, die Anzeige von Texten etc. funktioniert wie gewohnt in der vollen Auflösung, was sich vermutlich durch eine sogenannte Sandbox, in der die Spielwelt berechnet wird, ermöglicht. Das führt dazu, dass das Spiel sehr unscharf aussieht und in Kombination mit der fehlenden Kantenglättung gibt es auch hier Treppchenbildung ohne Ende. Vermatschte Texturen kommen dann auch noch hinzu, aber die fallen dann sowieso kaum noch auf. Trotz allem ist die Grafik insgesamt ziemlich gut, eine leichte Verbesserung gegenüber Resistance und um einiges besser, als andere Vita Spiele.

    Musikalisch und Sound-technisch präsentiert sich Call Of Duty Black Ops: Declassified sehr solide: Es wird teilweise auf den Soundtrack sowie auf ein paar Sounds von Black Ops zurückgegriffen, der Rest passt ebenfalls sehr gut. Einstellungen zur Lautstärke sucht man aber vergebens.

    Fazit: Nur was für Shooter-Fans
    Nihilistic hat konsequent und größtenteils sinnvoll an Resistance: Burning Skies weitergearbeitet und daraus ein Call Of Duty entstehen lassen, an welchem man die Ursprünge nur anhand von Kleinigkeiten feststellen kann. Mit Call Of Duty Black Ops: Declassified hat man es tatsächlich geschafft, das von vielen geliebte Call Of Duty Gameplay auf einer mobilen Spielekonsole zu ermöglichen. Jedoch nicht ohne Defizite: Es gibt allerlei Dinge, bei denen es eigentlich nicht sonderlich schwer gewesen wäre diese auf der Vita umzusetzen, an denen man hier aber scheitert. Zudem sind die Maps nicht ideal und es gibt zu viele Bugs. Das und viele weitere Gründe lassen das Spiel ausschließlich für Ego-Shooter Fans empfehlenswert machen, die das klassische Call Of Duty Gameplay auf der Vita erleben möchten. Allzu große Erwartungen darf man aber nicht mitbringen.

    + Durchdachte Singleplayer-Modi, welche sich für unterwegs eignen
    + Sehr viele unterschiedliche Waffen...
    + ... welche man im Multiplayer Modus aufleveln und mit Aufsätzen ausrüsten kann
    + Typischer Call Of Duty Multiplayer mit Perks und Killstreaks
    + Größtenteils gut umgesetzte Steuerung
    + Ansehnliche Grafik...
    - ... welche leider nicht die volle Auflösung der Vita ausnutzt
    - Zu wenig Operationen im Singleplayer Modus
    - Zu wenige und schlechte Maps
    - Keine Killcam
    - Stellenweise zu wenig FPS im Multiplayer
    - Zu leise Schritte von Gegnern im Multiplayer
    - Allerlei Bugs

    Wertung
    Gameplay: 9
    Grafik: 7
    Sound: 8
    Multiplayer: 9
    Bugs, kurzer SP: -2

    Insgesamt: 31/40 Punkten (78%)

  3. #4
    Frischling
    Registriert seit
    12.05.2013
    Beiträge
    3

    Call Of Duty Black Ops: Declassified - PS Vita (Testbericht)

    Call of duty black ops declassiefied ist ein exklusiv titel für die ps vita von der beliebten Call of duty reihe.
    Story:
    Call of duty black ops declassiefied spielt zwischen call of duty black ops und call of duty black ops 2 in den Jahren 1975 bis 1982.Die kampangne handelt von den Black ops1 Characktere: Alex Mason und Frank Wodds.10 kurze 5-10min Missionen sind in der kampangne vorhanden.Das Nerfige ist man muss immer vor der Mission das Intro anhören und kann es nicht überspringen.Es gibt keine Flug oder -Panzer Missionen.Trotzdem sind die Missionen abwechslungsreich z.b. müsst ihr jemand retten oder ihr müsst was sprengen.Die ganzen Missionen haben kein zusammenhang und sind deshalb keine richtige Story.
    Die Kampagne haben 3 verschiedene Schwierigkeitsgrade aber für Anfänger ist es trotztem nicht leicht.
    Ca. 2Stunden muss man für die Story investieren.
    Grafik:
    Grafik mässig ist es wie jedes cod schlecht die Entwickler hätten viel mehr draus machen können die Ps vita hätte viel mehr vertragen können.Die Gegner sehen alle gleich aus ,Texturen sind schlecht.
    Sound:
    Der Sound ist schlecht alle waffen hören sich gleich an.Mann hört sehr wenig z.b. wenn mann läuft oder nachladet.
    Gameplay:
    Die Steuerung ist ziemlich einfach und gut man steuert fast wie bei der ps3.Granaten wirft man per touch
    Messer setzt man auch mit einem touch druck ein.Es gab nicht neues an der steuerung so wie resistance
    eigentlich.
    Multiplayer:
    Der Multiplayer ist ein Dessasster.Es gibt zu wenig Waffen.Es gibt Klassen wie in jedem cod multiplayer.
    Es gibt Abbschusserien wie der Mörser,Heli,Spionageflugzeug,Konterspionageflugzeu g,erweitertes Spionageflugzeug,Geschütz und Vorrätte.Des schlimmste sind aber die ständige serverabstürze.Es
    gibt nur kleine Maps.
    Fazit:
    Sound: 4|10 Grafik: 5|10 Story:5|10 Multiplayer:5|10 Gameplay:7|10.
    Das Spiel hat mich richtig Entäuscht ich hätte es nie kaufen sollen und ich empfehle es euch auf keinen Fall

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